Zu Besuch in der Kontaktlinsen-Manufaktur - Teil I

 

Es ist mit vielen Dingen so: Wir kaufen und nutzen diese, ohne wirklich zu wissen, wie sie entstehen. Zahlreiche Gegenstände sind Wegwerf-Produkte mit kurzer Nutzungsdauer. Das gilt auch für die meisten Kontaktlinsen. Nicht alle Linsen aber sind Massenware, die nach einem oder wenigen Tagen Tragezeit entsorgt werden. Bei der Herstellung individueller Kontaktlinsen treffen präzise Hochleistungsmaschinen auf traditionelle Manufaktur.

 
 

Im Labor

Grundwerkstoff für alle maßgefertigten Kontaktlinsen sind formstabile Kunststoffe. Die optimale Zusammensetzung wird im Chemielabor erforscht, geprüft und stetig optimiert. In puncto Qualität der Kunststoffe befindet man sich seit Jahren auf einem sehr hohen Niveau. Die Forschungs- und Entwicklungseinheiten sind stetig auf der Suche nach neuen Materialien, die noch reiner, sauerstoffdurchlässiger und verträglicher sind.

Alle Kunststoffe, die für individuell hergestellte Linsen verwendet werden, sind ursprünglich hart und fest. Je nach Material bleiben sie entweder in diesem Zustand oder werden bei Kontakt mit Flüssigkeit weich und quellen auf. Je nach Wunsch können die Kontaktlinsen auch gefärbt werden. Die Gründe dafür sind unterschiedlich: Mit einer gefärbten Linse kann man die Augenfarbe des Trägers hervorheben, für höheren Kontrast sorgen und die Linse leichter auffindbar machen.

In unserem zweiten Teil erfahren Sie, wie aus diesem Kunststoff-Rohmaterial Kontaktlinsen entstehen. Dabei kommen modernste und hochpräzise Fertigungstechniken zum Einsatz.

 

Sie haben noch Fragen zu diesem Thema? Wir freuen uns, diese zu beantworten.

Beitrag: Rocktician.com, Fotos: Wöhlk Contactlinsen GmbH

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